Donnerstag, 23. März 2017

Gern verschenkt

Man könnte meinen, hier findet eine Babywoche statt ;-).
Die beplotteten Bodies passen aber einfach (thematisch) zu gut zu den Babybooties vom letzten Post, als dass ich sie dir nicht zeigen wollte.


Verschenkt sind die schon länger. Dem kleinen Max wünschten wir so wunderbare Tage in den Bergen und ein sicheres Schiffchen, um weit zu reisen und dabei so viel Schönes zu erleben.



Damit es jetzt nicht zu krass babylastig wird, hier ein weiteres Geschenk.

Gewünscht war ein Kissen, das man zum Schlafen zwischen die Knie stecken kann, damit die Knochen nicht aufeinander zu liegen kommen.
Dabei ist mir Bines Leseherz in den Sinn gekommen.
Dass dieses Herzkissen sich famos als Lesekissen eignet, haben ja schon viele, viele Nähergebnisse begeisterter Bloggerinnen bewiesen.
Kurzerhand habe ich das Schnittmuster verkleinert und den gewünschten (Knie-)Massen angepasst.


Ich finde, dass ist eine tolle Abwandlung geworden. Ein richtig schickes Frauen-Kniekissen ;-).


Simone



Montag, 20. März 2017

Kleine Füsschen werden warm

Diese Arbeit musste wirklich laaaange warten.
Obwohl eher ein kleines Projekt, warteten diese Babyschuhe geduldig auf ihren Auftritt.

In die Finkchen von epipa mit dem Zopfmuster war ich sofort verliebt.
Nur mit der Umsetzung liess ich mir sehr Zeit, nun war der Moment aber gekommen. Erst zückte ich das graue Garn und wollte loslegen.



Aber irgendetwas hinderte mich daran, für ein so kleines Wesen in Grau zu stricken. Obwohl ich die Beispiel-Booties zauberhaft finde, konnte ich mich nicht überwinden. Da bin ich wohl etwas altmodisch...




Nun ist es zartes Flieder geworden. Die Fusswärmer sind noch nicht an ein bestimmtes Menschlein vergeben. Die Gelegenheit wird sich aber bestimmt ergeben.


Die Anleitung ist gut verständlich geschrieben. Selbst die schwierigere Variante der Sohlen ist einfach nachzustricken.
Ein gäbiges (praktisch), rasch umgesetztes DiY-Projekt.



Mit diesem Post füttere ich den Briefkasten von meinem "Das wollte ich schon lange mal".


Simone

verlinkt: Auf den Nadeln



Donnerstag, 16. März 2017

Us Bärn

Mit diesem Post möchte ich die Gelegenheit nutzen, dir ein paar Sachen direkt "us Bärn" (aus Bern) zu zeigen.


Nebst all den bekannten und allgegenwärtigen Deko-Ketten gibt's meistens in näherer Umgebung lokale Künstlerinnen, die wunderbare Gegenstände zaubern.
Und genau auf dieses Kunsthandwerk will ich meinen Blick heute richten.

So in Bern auch die Linck-Keramik, eine kleine, aber feine Manufaktur. Margrit Linck begann bereits in den Dreissiger Jahre diese wunderschönen Werke in einer zeitlosen Ästhetik zu designen. Dieser Klarheit in den Formen und der Farbe bin ich schon seit ganz jung verfallen.


Sag selbst, diese Kunstwerke können heute mit jedem modernen Design mithalten, obwohl sie schon nahezu hundert Jahre alt sind.


Dazu passt auch der witzige Wortfächer, der einem ganz neu aber mit altgebrauchten "flüech und schlämperlige" (Flüche und Schimpfworte) auf Berndeutsch den Tag erhellt. Es wäre wirklich schade, wenn diese urchigen Ausdrücke verloren gingen. Denn es tut der Seele gut, wenn man "usrüefe wine Waud vou Affe" (wirklich stark und ausufernd schimpfen, wortwörtlich: ausrufen wie ein Wald voller Affen) kann.



Klar, dass ich diesen Post in meiner Linksammlung O-Ton Dialekt verlinke. Vielleicht hast du ebenfalls mal etwas über deine Mundart geschrieben. Eine Verlinkung von deinem Post freut mich sehr.


Simone